Schmuck macht schön und verleiht Eleganz
Irgendetwas fehlt, wenn die Dame oder der Herr sich für den Abend schön anziehen: Feine Abendkleider, schicke Anzüge – da war doch noch etwas? Richtig: Die passenden Accessoires, in erster Linie der Schmuck. Dieser Schmuck ist Geschmackssache, gehört aber definitiv seit Jahrtausenden zur menschlichen Geschichte. Früher war es den reichen und adeligen Menschen vorbehalten, sich mit Geschmeide herauszuputzen – heute besitzt beinahe jeder Mensch irgendein Schmuckstück. Mit mehr oder weniger wertvollen Materialien wird moderner Schmuck hergestellt – von Holz bis Platin ist alles dabei. Schon mit Edelstahlschmuck ist die Dame – und ist der Herr – bestens ausgestattet – es muss nicht immer Gold sein, was am Finger als Ring glänzt oder was das Dekolletee vom Abendkleid als Kette ziert.
Schmuck sollte immer zusammenpassen
Es gibt Alltagsschmuck und jenen für besondere Anlässe. Dabei sollte aber, ganz gleich, ob der Träger ein Herr oder eine Dame ist, immer auf eine gewisse Stimmigkeit geachtet werden. An den Ohren Goldschmuck zu tragen, dann aber Silberringe dazu zu kombinieren, ist nicht unbedingt das, was man unter einem perfekten Outfit versteht. Deshalb sollte Schmuck immer in Sets oder zumindest unter Berücksichtigung einiger Regeln eingekauft werden. Nicht immer ergibt es sich, dass wirklich Schmucksets gekauft werden können – vor allem beim Modeschmuck ist da sehr viel Kombinationsmöglichkeit gegeben, ohne sich eines Stilbruchs „strafbar“ zu machen. Ob Markenschmuck oder No-Name, wer ein Auge darauf hat, keine allzu unterschiedlichen Materialien miteinander zu tragen, ist schon auf der sicheren Seite. Am schlimmsten ist es allerdings, wenn Gold und Silberschmuck zusammengewürfelt werden. Dieses Malheur kann vermieden werden, wenn man mit Bedacht neuen Schmuck kauft, beziehungsweise bei Geschenken die richtigen Tipps, zum Beispiel an den Partner, gibt.
Die Hochzeit: Schmuck mit Bedeutung
Es gibt eine ungeschriebene Regel für die Kombination aus Kleidung und Schmuck: Ist die Kleidung sehr aufwendig gearbeitet, ein Hingucker schon ohne den Schmuck, sollte dieser auch etwas dezenter ausfallen. Er darf die Kleidung zwar unterstreichen, sollte aber nicht erdrücken. Ein Abendkleid, dessen Oberteil schon mit allerlei Spitze, Pailletten oder anderen schmucken Dingen verziert ist, verträgt dazu keine Kette, die sehr extravagant gearbeitet ist. Diese passt wiederum zu einem eher schlichten Kleid. Vor der Qual der Wahl, welcher Schmuck getragen werden soll, steht jede Braut vor ihrer Hochzeit. Hier ist es meist noch die leichtere Wahl, welche Trauringe ausgewählt werden können – denn immerhin sollte man diesen bedeutsamen Ring ja an jedem Tag seines weiteren Lebens tragen. Nun steht die Dame, die keinen Goldschmuck leiden kann, vor einer schweren Entscheidung. Doch die Eheringe müssen ja nicht immer in Gold gehalten sein – auch hier kann auf Silber Trauringe oder gar Edelstahl ausgewichen werden – die Haltbarkeit dieser Schmuckstücke ist, bei entsprechender Auswahl, nicht schlecht.
Der Hochzeitsschmuck stammt oft aus Familienbesitz – nicht selten bestehen Mütter oder Schwiegermütter darauf, dass dieser besondere Schmuck auch von der nächsten Generation getragen wird. Ringe können weitergemacht werden, die Aufbereitung vom Schmuck ist durch Ultraschall Reinigungsgerät oder Hilfe vom Juwelier überhaupt kein Problem. Sehr oft wird zum Brautkleid ein Perlenschmuck gewählt, aus oben genanntem Grund. Das Brautkleid ist wohl meist das schönste und aufwendigste Kleid, das die Frau in ihrem Leben tragen wird. Da ist es sehr elegant und hübsch, wenn dazu ein dezenter Perlenschmuck – wahlweise auch ein Set aus Muschelschmuck – kombiniert wird. Heute ist hier jede Braut frei in ihrer Entscheidung, sofern sie sich nicht mit Gebräuchen in der Familie auseinandersetzen muss. Es steht ihr also völlig frei, ob sie traditionell oder modern heiraten möchte – und damit bleibt ihr auch die Entscheidung überlassen, welche Art Schmuck sie bevorzugt.
Schmuck muss Strapazen aushalten
Schmuck gehört nicht nur zu besonderen Anlässen, sondern wird auch im Alltag getragen. Dazu gehören das Berufsleben und die Freizeit, natürlich mit allen Tätigkeiten, die hier auf dem Plan stehen. Schon im Berufsleben kann Schmuck auch zu einem Problem werden, denn manchmal zeigen sich Risiken, sowohl in Sachen eigener Gesundheit, wie auch bei Fragen der Hygiene. Sich mit einem Ring am Finger bei der Arbeit an einem Maschinenteil einzuhängen, kann schlimme Folgen haben – weswegen in manchen Firmen das Tragen von Schmuck während der Arbeitszeit aus Gründen vom Arbeitsschutz schlicht verboten ist. Unter eben diesem Ring könnte sich aber auch Schmutz ansammeln – eine grausige Vorstellung, wenn diese beringte Hand dann in Brotteig oder in anderen Lebensmitteln verarbeitend tätig wird. Auch hier muss von Schmuck Abstand genommen werden. Nichts einzuwenden ist gegen Ohrringe, Ketten und Armbänder aus jeglichen Materialien, wenn in einem Büro oder anderen – in Sicherheits- und Hygienefragen unbedenklichen – Jobs gearbeitet wird.
Beim Sport wirkt Schmuck störend, wenn zum Beispiel eine Halskette beim Joggen sehr stark baumelt, der Ring das sichere Halten vom Tennisschläger beeinträchtig und so weiter. Beim Schwimmen muss darauf geachtet werden, dass das Chlor im öffentlichen Becken das Material nicht angreift – und der Schmuck nicht von der nassen Haut rutschen und verloren gehen kann. Viele Menschen empfinden es auch als unangenehm, wenn Schweiß – für manche Schmuckmaterialien auch nicht so ganz ohne die Gefahr von Verfärbungen – und Schmuck aneinander geraten; das lässt sich beim Sport aber meistens nicht vermeiden. Also verzichtet man auf die meisten Schmuckstücke, wenn man aktiv unterwegs ist und legt nach dem Duschen die geliebten Stücke einfach wieder an. Sehr strapazierfähig ist für jene, die durchaus nicht verzichten wollen, Titanschmuck – wie weit man sich dem Verletzungsrisiko aussetzt, muss man selbst entscheiden.
Schmuck für Kinder
Kinder, vor allem Mädchen, werden von ihren Eltern gerne einmal mit schönem Schmuck herausgeputzt. Schon Babys und Kleinkinder tragen also Ohrringe, die natürlich kein Verletzungsrisiko bergen dürfen. Spezielle Verschlüsse sorgen dafür, dass diese Ohrringe nicht abgenommen und im schlimmsten Falle verschluckt werden können – dass auf Materialien zurückgegriffen werden sollte, die nicht unbedingt Allergien auslösen, ist eine Selbstverständlichkeit. Je eher die Kleinen an Schmuck gewöhnt werden, umso selbstverständlicher gehört er zu ihrem Leben. Dass hier auch einmal ein Ring verloren geht oder die Kette vom kleinen Wildfang beim Fußballspielen reißt, ist wohl nicht zu vermeiden. Die Verantwortung für sehr teuren Schmuck sollte man den Kindern aber nicht auferlegen – da gibt es viele Varianten von günstigem, haltbarem Schmuck, bei dem der Preis in Ordnung ist und es keine Schimpfe gibt, wenn einmal etwas kaputt oder weg ist.